Gestern war ich wieder spät auf… Nicht etwa weil ich über Pläne für meine Zukunft nachgedacht hatte, über meine Kursstufenzeit oder welche Serie ich als nächstes anschaue, sondern weil sich in meinem Kopf die ganze Abiturphase wiederholte.
Die Vorbereitungen laufen… die letzte Prüfung für das Abitur steht an: Die Präsentationsprüfung! Für diese Prüfung suchen sich alle Schüler, die keinen Seminarkurs vollendet haben, zuerst mal ein Fach aus, in dem sie ihre mündliche Präsentation halten wollen.
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Die Stunden an Schlaf, die wir in den letzten 8 Tagen bekamen, lassen sich nahezu an zwei Händen abzählen: wir waren praktisch pausenlos spät auf…
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Spät auf waren wenige Tage vor der Mathe-Prüfung jene Zeitgenossen, die in ein Gymnasium eingebrochen sind und dort möglicherweise die Mathe-Prüfungsbögen fotografiert haben. Bei mir stoßen solche Einbrüche auf Unverständnis, denn die letzten Jahre sollten eigentlich gezeigt haben, dass die Kultusministerien sehr pingelig mit der Geheimhaltung der Prüfungsaufgaben umgehen.
Ich bin frühzeitig in der Schule, höre Musik und rede mit jemandem aus meinem Kurs über unsere Vorbereitung und was wir so erwarten. Dann wird es langsam Zeit und wir gehen in Richtung Prüfungsraum wo die anderen schon warten.
Aber letztendlich bleibt den zukünftigen Abiturienten nur zu sagen: Lasst euch nicht aus der Ruhe bringen, denn Hektik nutzt nichts!
Wir haben bereits ¾ der schriftlichen Abi-Prüfungen hinter uns gebracht. Von totaler Ruhe bis kurz vor einem Nervenzusammenbruch war alles dabei. Aber wie überlebt man eine Abiprüfung am besten?
„Um was ging es in dem Text? Ich hab nichts verstanden.“ Erwartung und Realität stimmten nicht ganz überein!
Der Tag des ersten Abiturs ist endlich gekommen. Jeder Platz war mit einem Namensschild versehen und das was ich vermeiden wollte geschah: Ich saß in der ersten Reihe direkt vor dem Lehrerpult.
Es ist 13 Uhr! Fünf Stunden Deutsch-Abi sind vorbei. Check! Und weiter geht’s im Programm: Mathenachhilfe. Keiner hat gesagt, dass das Abi ein Spaziergang ist. Nach einer kurzen Verschnaufpause fällt mir spätauf das Englisch-Abi ein.
Spät auf kann es bekanntlich sehr schön sein… Mich hat allerdings keiner gefragt, ob ich gerne spät auf hellwach im Bett liegen möchte, circa 4 Tage vor dem schriftlichen Abitur. Und hätte man mich gefragt: Nein Danke!
Irgendetwas stimmt heute nicht. Die Stimmung in der Klasse ist ganz anders. Woran liegt es? Der Countdown läuft! Langsam wird einem der Ernst der Lage bewusst. Die Angst macht sich in einem breit...
Zusammenfassend kann gesagt werden: Wir alle können es kaum erwarten bis es endlich losgeht und die Lernerei ein Ende hat: Wir freuen uns auf das was nach dem Abi auf uns wartet!
Mein Tag beginnt schon sehr früh mit Musik: Also warum nicht auch während dem Lernen Musik hören? Ich hatte immer das Gefühl, dass mich Musik beim Lernen ein bisschen motiviert. Aber ist das wirklich hilfreich?