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„Heute Abend vollenden wir als Stufe endgültig das Bilden einer Einheit.“ – M. Lukacic
Erwartungen hat man immer. Sie entscheiden ob man enttäuscht, glücklich oder zufrieden ist. Wird deine Erwartung erfüllt, bist du zufrieden. Wird deine Erwartung sogar übertroffen, bist du glücklich. Wird deine Erwartung jedoch nicht erfüllt bist du enttäuscht.
Spät auf und früh auf – passt nicht zusammen, haben wir aber geschafft. Wie, weiß im Nachhinein vermutlich keiner und Fakt ist, dass wir nach diesem Erlebnis alle in ein kollektives Koma gefallen sind.
Heute sind wir spät auf, denn unsere Prüfungen sind nun ENDLICH vorbei!!! Die letzte Hürde, die es noch zu meistern gab, war für viele die mündliche Präsentationsprüfung.
Gestern war ich wieder spät auf… Nicht etwa weil ich über Pläne für meine Zukunft nachgedacht hatte, über meine Kursstufenzeit oder welche Serie ich als nächstes anschaue, sondern weil sich in meinem Kopf die ganze Abiturphase wiederholte.
Die Vorbereitungen laufen… die letzte Prüfung für das Abitur steht an: Die Präsentationsprüfung! Für diese Prüfung suchen sich alle Schüler, die keinen Seminarkurs vollendet haben, zuerst mal ein Fach aus, in dem sie ihre mündliche Präsentation halten wollen.
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Obwohl ich letztes Jahr noch nicht im eigentlichen Abi-Stress in den Osterferien war, war ich gefühlt jeden Tag spät auf. Die Abgabe meiner Seminararbeit stand nämlich vor der Tür. Tage voller Kopfzerbrechen, Verzweiflung und gelegentlichen Hoffnungsschimmern neigten sich dem Ende zu.
Spät auf war ich, als ich am Sonntag vor der GMK-Klausur versucht habe, mir noch den restlichen Stoff ins Hirn zu prügeln. Es war schwer, genügend Motivation zum Lernen zu finden, vor allem wenn man noch Reste von der Abi-Reise mit sich schleppt. Aber dennoch konnte ich mich aufraffen, nur noch einmal büffeln und auch die letzte Klausur ist geschafft.
Die Stunden an Schlaf, die wir in den letzten 8 Tagen bekamen, lassen sich nahezu an zwei Händen abzählen: wir waren praktisch pausenlos spät auf…
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