Nachteule Mina
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bei Spätauf

Im Gespräch mit Jürgen Sieber

16.02.2018
Im Gespräch mit Jürgen Sieber

„Es war die elterliche Firma, da lag ein gewisser Druck auf mir, diese dann zu übernehmen, sonst hätte ich wahrscheinlich Archäologie oder Geschichte studiert.“ - Jürgen Sieber, Kleinunternehmer aus Stetten am kalten Markt

An Sigmaringen gefällt ihm die historische Geschichte, steinzeitliche Funde und das Donautal. Nach seiner Ausbildung hat er die elterliche Firma, ein Fensterbaubetrieb in Stetten am kalten Markt, übernommen und ist inzwischen als Kleinunternehmer relativ breit aufgestellt.

Bei einer Betriebsgröße von neun Mitarbeitern kann er zwar nicht jedes Jahr einen Auszubildenden aufnehmen, aber wenn jemand eine Ausbildung bei ihm beginnt, dann mit der Chance übernommen zu werden. Da in einen Auszubildenden sehr viel Energie gesteckt werden muss, bilden sie nur dann aus, wenn sie auch wirklich Bedarf haben.

Eine Ausbildung kann Jürgen Sieber, der selbst im Ausbildungsbereich als Dozent an einer Meisterschule aktiv ist, nur empfehlen. Eine Ausbildung im handwerklichen oder industriellen Bereich bildet eine optimale Grundlage. Nach der abgeschlossenen Ausbildung kann in der Regel auf dem Bachelor-Niveau in diesem Bereich studiert werden. Das Handwerk wird laut Jürgen Sieber im Allgemeinen sehr unterschätzt.

Die Ausbildung, die man in Deutschland bekommt, ist vom Wissen einzigartig in Europa. Als Lehrling oder Geselle gibt es zudem die Möglichkeit, Auslandserfahrung zu sammeln, wie mit dem Michelangelo-Programm (Anm. d. Red.: Leonardo Da Vinci Programm). Dieses bietet die Möglichkeit, für ein paar Monate ins europäische Ausland zu gehen.

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Nachteule-Mina

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