Hermann Geil - das Original vom Seepark Pfullendorf

16.10.2018

Ich bin heute spätauf, denn ich zittere immer noch vor Kälte wenn ich an mein Gespräch im Wasserskipark in Pfullendorf denke.

Es ist kalt, der Himmel ist klar und es herrscht ein eiskalter Wind. Also perfekte Bedingungen um ein Interview zum Thema Wasserski zu führen. Ich habe ein Interviewtermin mit Herman Geil, Chef beim Wasserskipark Pfullendorf. Im kalten Wind kommt Hermann auf mich zu und begrüßt mich freundlich, aber schnell verschwinden die Hände wieder in den Jackentaschen – einfach zu kalt, deswegen schnell nach drinnen. Eigentlich hat er grade auch gar keine Zeit  - wegen Umbau - aber für ein kurzes Interview lässt er sich doch überreden. Unter diesen Bedingungen könnte man sich Hermann nur schwerlich an einem sonnigen Tag am Wasserskilift vorstellen, aber schon beim ersten Eindruck wird klar: Dieser Mann ist ein Original.

Die letzte Frage des Gesprächs an Hermann war, ob er alles im Leben genauso nochmal machen würde. Die Antwort kam wie aus der Pistole geschossen, doch dazu später mehr. Zum Wasserskisport kam Hermann durch seine Ex-Freundin. Besser gesagt durch den Vater seiner Ex; der hatte damals, vor langer Zeit, den Wasserskilift in Aschheim bei München inne. Da hat er dann „ganz klassisch“, wie er selbst sagt, mit zwei Wasserkiern das Fahren angefangen. Danach wurde er Geschäftsführer in Aschheim und blieb es auch noch nach der Trennung mit der Ex. Und dann? – Dann kam auf einmal der Bürgermeister von Pfullendorf daher, schaute sich die Anlage in Aschheim an und meinte, so eine Wasserskianlage wäre auch was für sein Städtchen.

Gesagt, getan: Der Wasserskipark im Seepark Linzgau entstand. Heute sagt mir Hermann, dass ihm die Leute die Bude einrennen (sofern mal ein paar schöne Tage im Sommer sind). Mehrere deutsche Meisterschaften z.B. im Wakeboard finden in Pfullendorf statt. Er selbst fährt inzwischen nur noch selten und wenn dann Wakeboard. Zu seinen liebsten Sportgeräten zählt aber das Trickski-Fahren. Verrückte Sachen machen die Leute in Pfullendorf inzwischen weniger, aber die „ganz normalen Sachen“  waren immer dabei, fahren mit Bierbänken zum Beispiel, einfach mal was ausprobieren. Ich muss schmunzeln.

Zum Schluss die Frage: Würde er alles im Leben nochmal so machen? – Ja sagt Hermann prompt, so überzeugend, dass man ihm sofort glaubt. Ein Mann, der zu seinen Entscheidungen steht, ein Leben lang. Hermann Geil – ein absolutes Original.

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Nachteule-Michael

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