Onleihe - Die Stadtbücherei Pfullendorf ist auch online breit aufgestellt

24.09.2020
Onleihe - Die Stadtbücherei Pfullendorf ist auch online breit aufgestellt

Anfang August war ich zu Gast bei der Frau Feldt in der Stadtbibliothek Pfullendorf, um mich mit dem Online-Verleih der Bücherei vertraut zu machen.

Stadtbücherei Pfullendorf

Nach langer Zeit war ich mal wieder in einer städtischen Bibliothek, zugegebenermaßen war ich noch nie wirklich eine Leseratte. Als Kind schon gar nicht, doch mit dem zunehmenden Alter interessiere ich mich für Bücher. Vor allem für die digitale Version der „eBooks“, die man bequem runterladen kann. Eine Kollegin empfahl mir dafür die Stadtbücherei Pfullendorf, wo man sich eBooks sogar ausleihen kann. So machte ich mich auf den Weg in die Stadtbücherei Pfullendorf, um mehr über deren „Onleihe“ zu erfahren.

Online-Verleih

Frau Feldt, die Leiterin der Stadtbücherei, empfing mich und nahm sich ausreichend Zeit, um mir als Laien das Konzept der digitalen Medienausleihe näherzubringen.Von der Online-Bibliothek hatte ich gar keine Ahnung. „Onleihe“, so heißt die Plattform, die so einiges im Petto hat. "Wir haben über 26.300 digitale Medien", berichtet mir Frau Feldt stolz, "das übertrifft sogar unsere 22.000 physische Medien in den Regalen."   Die eBooks kann ich mir auf einen Reader laden oder ich lese sie über die Onleihe-App auf dem Tablet oder dem Handy, wo ich dann auch noch digitale Zeitschriften und Zeitungen und eine Riesenauswahl an Audios, also Hörbücher, nutzen könnte, wie mir die Bibliothekarin erklärte. Ein Blick auf das Angebt überzeugte mich und gegen Vorlage meines „Persos“ erhielt ich einen Büchereiausweis, den es für die Medienausleihe braucht - ob digital oder klassisch analog. Sofort lud ich mir also die Onleihe-App herunter. Die App ist wirklich benutzerfreundlich und übersichtlich aufgebaut: man erkennt sofort die unterschiedlichen Genres und Filterfunktionen für spezielle Vorlieben und wird optisch gut durch die verschiedenen digitalen Medien gelotst.  und sollte auch weniger technologie-begeisterte vor keine allzu großen Hürden stellen Gut ausgestattet war ich nun bereit, mit einem neuen Bibliotheksausweis und Online-Zugang im Gepäck, neue Erfahrungen zu sammeln.

Erfahrungen

Doch nun zu meinen Erfahrungen. Ich habe während der Zeit vor allem eines für mich entdeckt: e-Audios. Davon gibt in der „Onleihe“ immerhin mehr als 4.000 Titel, die ständig ergänzt und aktualisiert werden. Auf dem Weg zur Arbeit, ins Training oder sonst wo hin, liefen immer die gleichen Lieder, tagein tagaus. Doch dank meinem Zugang zur Onleihe fing ich an, mir nicht mehr täglich den neuesten Schrei von Capital Bra reinzuballern, sondern einfach mal gemütlich e-Audios anzuhören. Mein Spektrum war breit gefächert: Meinungen zur Homöopathie, Erfahrungen zum zuckerfreien Leben, Dalai Lamas Weisheiten, Exkursionen in die Natur oder auch die Biographie von Helmut Schmidt. Und irgendwie kamen mir meine Fahrten fortan sinnvoller vor. Doch die Plattform glänzt nicht nur durch e-Audios, auch die vielen renommierten eMagazine haben mich überzeugt. Wo hat man sonst für einen so geringen Jahresbeitrag Zugriff auf Titel wie stern, Süddeutsche Zeitung, Focus, Geo und vieles andere mehr? Klar, muss man hier eventuell auch mal ein paar Tage länger warten, bis der neue Spiegel wieder frei ist, dafür kann man sich aber einen Vormerker setzen, der einen direkt via E-Mail benachrichtigt. Auch e-Books gibt es zur Genüge und das Spektrum reicht von Kinder- und Jugenbibliothek über Schule & Lernen sowie Sachmedien & Ratgeber bis hin zur Belletristik & Unterhaltung. Als Amateurfußballer zwickt es bei mir schon ab und an an der ein oder anderen Stelle, also habe ich für mich das Buch „Rolle dich schmerzfrei“ entdeckt, eine Anleitung und viel Hintergrundwissen über Faszien und die Anwendung von Faszien-Rollen. Ihr seht also, es ist für jeden was dabei, zusätzlich bietet die Plattform noch e-Papers, e-Videos und e-Learning an, die Produktpalette kann sich wirklich sehen lassen. Bis zu 15 Medien auf einmal kann der Konsument ausleihen. Das alles für einen Jahresbeiträg von zehn Euro erscheint mir wirklich fair.

Fazit

Auch wenn natürlich das gedruckte Buch für den ein oder anderen Nostalgiker mehr Charme versprüht, so hat die Online-Ausleihe wirklich viele Vorteile. Schnell und unkompliziert hat man Zugang zu den Medien seiner Wahl, und so kommt der ein oder andere vielleicht doch noch auf den Geschmack der Literatur. Für mich persönlich als Mittzwanziger stellt das digitale Lesen jedenfalls eine ernsthafte Option dar, zumal es auch hervorragend geeignet dafür ist, einfach mal in ein paar Zeitschriften, Bücher oder Audios hineinzuschnuppern. Und wenn es dann doch eine Printversion zum Anfassen sein soll, kann man sich diese ja auch in der Bücherei ausleihen oder in der Buchhandlung vor Ort kaufen  - lokal versteht sich!

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