Verena blubbrt
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Fallen gehört dazu… Aufstehen auch!

17.07.2019

Seit meinem 11. Lebensjahr sitze ich im Sattel und obwohl ich schon über die Jahre viele Erfahrungen gesammelt und einige Situationen mit Pferden erlebt habe, so kann es trotzdem passieren, dass ich einen ungeplanten Abflug hinlege.

Meistens sieht es einfach nur komisch aus, wenn man unkoordiniert vom Pferd absteigt, es kann aber auch ordentlich wehtun. Gerade in der Zeit als ich Kelda, mein Pferd, eingeritten habe, kam es durchaus vor, dass sie einen unvorhergesehenen Satz zur Seite gemacht hat mit dem ich nicht gerechnet habe und schwups habe ich neben und nicht mehr auf dem Pferd gesessen. Abgesehen von Prellungen, blauen Flecken und einer Gehirnerschütterung ist mir noch nichts Schlimmes passiert. Das liegt aber auch daran, dass ich immer einen Helm und einen Rückenprotektor trage. Das schützt nicht in jeder Situation, aber es ist zumindest eine Vorsichtsmaßnahme und gibt mir Sicherheit.

Es gibt keine Helmpflicht
Auch ich sehe beim Ausreiten immer wieder Reiter, die keinen Helm tragen... Das ist natürlich ihr gutes Recht und jeder soll frei entscheiden, was er macht (zumal es beim Reiten keine Helmpflicht gibt). Aber ich finde es ziemlich verantwortungslos. Natürlich behauptet fast jeder Reiter, dass er sein Pferd in- und auswendig kennt. Aber kann man das wirklich? Ich meine, es kann immer eine unvorhergesehene Situation eintreten mit der man nicht rechnet. Und dann? Kenne ich dann mein Pferd wirklich immer noch in- und auswendig? Ich vertraue Kelda und doch gibt es Situationen, da würde ich meine Hand für sie nicht ins Feuer legen. Sie ist und bleibt ein Pferd. Und ich bleibe eine Reiterin, die niemals ohne Helm aufs Pferd steigen wird. 

Als Team zusammengewachsen
In den letzten Jahren bin ich nur noch ganz selten vom Pferd gefallen. Das liegt aber auch daran, dass Kelda und ich mittlerweile ein eingespieltes Team sind. Aber in der Zeit, in der ich sie eingeritten habe, sie zum ersten Mal einen Menschen im Sattel getragen hat und sie lernen musste, meine Kommandos zu verstehen und umzusetzen, da sah das ganz anders aus. Sie war verunsichert, weil ich ihr nicht die Sicherheit geben konnte, die sie gebraucht hätte. Denn auch für mich war die Situation neu und ich war unsicher, ob ich alles richtig mache. Wir beide mussten eben erst einmal lernen, als Team zu funktionieren. Nicht immer ein leichter Weg. 

Kelda ist mittlerweile 14 Jahre alt und noch heute ein kleiner Wirbelwind. Sie liebt es über die Felder zu galoppieren - je schneller desto besser. Und wer einmal in diesem Rausch gewesen ist, der kann nachvollziehen, was den Reiz auf dem Rücken der Pferde ausmacht. Und wenn ich eins in den letzten Jahren gelernt habe: Fallen gehört dazu… Aufstehen auch!

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