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Runderneuertes Freibad befindet sich auf Zielgeraden

07.04.2020
Runderneuertes Freibad befindet sich auf Zielgeraden

Die Sanierungsarbeiten am Sigmaringer Freibad neigen sich dem Ende zu, die Fertigstellung wurde auf Mai 2020 angesetzt. Ob das Freibad dann aber auch eröffnen darf, steht wie so vieles derzeit noch in der Schwebe.

Freibad hat viele Änderungen parat

Der Spatenstich erfolgte am 29.03.2019, seither befindet sich das Sigmaringer Freibad im Umbruch. Doch nun erhellt Licht am Ende des Tunnels. Im Mai soll das Badeareal in neuem Glanz erscheinen. Dabei erwarten den Besucher eine Fülle an Neuerungen:

-Der Eingangsbereich soll neu und offener gestaltet werden. Die neuen Schließschränke werden mit Lademöglichkeiten für mobile Endgeräte und E-Bike-Akkus ausgestattet. Zum Becken führen künftig großzügige Sitzstufen mit Holzdecks sowie ein neuer, barrierefreier Fußweg.

-Für die Technik entsteht unter der Treppenanlage ein neuer, erweiterter Tiefhof mit einer modernen Filter- und Wasseraufbereitungsanlage.

-Das Schwimmerbecken mit dem neuen Komforteinstieg und sechs Schwimmbahnen wird durch ein Liegeplateau von dem Nichtschwimmerbecken getrennt. Massagedüsen, Bodensprudler und eine Schaukelwanne sind neue Attraktionen im Nichtschwimmerbereich. Die bestehende Rutsche wird durch eine neue Breitrutsche ergänzt.

-Neu gestaltet wird auch der Sprungbereich. Dort wird zum bestehenden Ein-Meter-Sprungbrett und der 3-Meter-Plattform eine neue 5-Meter-Plattform hinzugefügt.

-Auch der Kinderbereich wird neu gestaltet. Neue Edelstahlbecken mit Strandauslauf bieten Kinder unterschiedlichen Alters angepasste Wasserhöhen. Dabei hatten Kinder an einem Planungsmittag die Möglichkeit, ihre eigenen Ideen in die Planungen einzubringen.

Bürgernähe und Klimabewusstsein

Das alles wurde auch im Einklang mit den Bürgern und Bürgerinnen erörtert, im September 2018 fand eine Bürgerinformationsveranstaltung statt, bei der es zu einem regen Austausch zwischen Verantwortlichen und Besuchern kam. Diese Hinweise aus den Reihen der Bevölkerung wurden konstruktiv zur weiteren Planung verwendet. Außerdem legen die Stadtwerke Sigmaringen bei der Planung wert auf regenerative Energiegewinnung, so wird der Strom durch Fernwärme/Biogas und Photovoltaik erzeugt. 

Umbaukosten

Rund 8 Mio. Euro kostet das neue Freibad. Dabei werden 2,475 Mio. Euro durch Fördermittel des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat, vertreten durch das Bundesinstituts für Bau-, Stadt- und Raumforschung, finanziert. 

Freibad in die Jahre gekommen

"Das Freibad wurde vor über 50 Jahren eröffnet, davor fand sich an dieser Stelle eine Badeanstalt an der Donau", erklärt Anja Heinz, die bei den Stadtwerken Sigmaringen für die Presse- und Öffentlichkeitsarbeit zuständig ist. Zuletzt gab es 1985 größere Erneuerungs- und Reparaturarbeiten, beispielsweise mit einer Erneuerung der Chloranlage, Umrüstung der Filteranlage und Überholung der Warmwasserbereitungsanlage. 1993 wurde das Kinderbecken renoviert, 2006 die Sanitäranlagen für Kinder und Menschen mit Behinderung in Betrieb genommen. Vieles blieb dabei jedoch im damaligen Zustand, sodass der Sanierungsbedarf entsprechend hoch war. Anja Heinz erläutert: "So soll insbesondere die Badewasseraufbereitung wieder auf den Stand der Technik gebracht werden oder Schäden am Beckenrand repariert werden. Da in diesem Rahmen ohnehin umfangreiche Maßnahmen notwendig waren, sollte auch die Attraktivität des Bades gesteigert werden. "Außerdem solle das barrierefreie Erreichen der Becken durch das Entfernen der Durchschreitebecken, barrierefreien Sanitäranlagen und Lifter in das Becken deutlich verbessert werden. Auf die Frage, ob sich das Freibad durch die Sanierung auch steigende Besucherzahlen erhofft, antwortet Heinz: "Mit rund 90.000 Badegästen pro Jahr und einem Einzugsgebiet von rund 30 Kilometern war das Freibad in Sigmaringen auch bisher ein beliebtes Ausflugsziel. Durch die Sanierung soll das Freibad noch attraktiver werden."

Aktueller Stand der Dinge

Aktuell sind die Sanierungsmaßnahmen schon weit fortgeschritten, die Außenanlagen und die Pflasterarbeiten sind weitestgehend finalisiert. Bei den Edelstahlbecken wird derzeit der Boden verschweißt und auch der Ausbau der Gebäude ist im Gange. "Quarantänemaßnahmen aufgrund der Corona-Epidemie sorgen bei einigen Gewerken für eine geringere Personaldecke oder Verzögerungen der Arbeiten", lässt Heinz verlauten. Auch habe dies zum Teil Auswirkungen auf die Materiallieferungen, die vereinzelt erst verspätet bei den Fachfirmen eintreffen. "Aufgrund des milden Winters kann der geplante Fertigstellungstermin Ende Mai trotz dieser Herausforderungen bislang eingehalten werden", versichert Heinz und schiebt hinterher : "Wie sich hier jedoch die rechtlichen Rahmenbedingungen weiterentwickeln und ob das dann fertiggestellte Freibad eröffnet werden darf, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht absehbar."

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