Dem Teufel auf der Spur

10.04.2017

Ich weiß gar nicht, was mir am Fürstlichen Park in Inzigkofen am besten gefällt. Aber die Teufelsbrücke ist auf jeden Fall ganz vorne mit dabei. Ich glaube, dass das daran liegt, dass sie so unverhofft in der wunderschönen Landschaft plötzlich vor einem auftaucht.

teufelsbruecke
wegschilder
weg teufelsbruecke
 

Wie auch immer, sie ist auf jeden Fall eine beeindruckende Konstruktion. Zumal wenn man bedenkt, dass die Brücke über 150 Jahre alt ist. Früher war sie aus Holz, heute ist sie aus Beton. Aber egal, aus was sie gebaut ist, sie ist und bleibt beeindruckend. Bevor ich auf den Namen "Teufelsbrücke" eingehe, noch ein paar Details zur Brücke. Sie ist über 21,5 Meter lang und wie ein Halbkreis geschwungen. Klingt komisch, aber wenn ihr
ein Bild seht, dann wisst ihr, was ich meine. Wenn man darüber läuft, überquert man das tiefe Tal, auch „Höll“ genannt und man hat einen schönen Ausblick auf die Donau.

Nun aber zum Namen, denn wie passen ein Klosterstift und eine Teufelsbrücke zusammen?
Wie so oft gibt es auch hier verschiedene Theorien, die unseren Fantasien freien Lauf lassen. Die plausiblere Auslegung ist, dass der Name auf die Begeisterung über die  schweizerische „Teufelsbrücke“ bei Andermatt zurückzuführen ist.

Zu dieser Zeit schwärmten viele für die schweizerische Romantik, so dass es nicht unwahrscheinlich ist, dass die Brücke nach ihr benannt wurde.

So schön diese Theorie auch ist, etwas verwunschener liest sich folgende Sage. Als der damalige Fürst seinen Baumeister mit dem Bau dieser Brücke beauftragte, weigerte er sich dies zu tun und gab zur Antwort, dass nur der Teufel oder keiner den Brückenbau übernehmen sollte.

Daraufhin erschien der Teufel und dieser war mit dem Bau einverstanden, allerdings nur unter einer Bedingung.

Daten zur Teufelsbrücke

Länge: 21,5 Meter

Baujahr: vor 150 Jahren

Material: früher Holz, heute  Beton

 

Die Person, die zum ersten Mal die Brücke überquerte, müsse ihre Seele für ihn opfern. Man war mit diesem Vorschlag einverstanden und als die Brücke fertiggebaut war und zum ersten Mal betreten werden konnte, schickte man einen Hund über diese.  Somit überlistete man nicht nur den Teufel, sondern der Name der Brücke war geboren: "Teufelsbrücke". Der arme Hund!
Wahrscheinlich wird man nie erfahren, wie die Leute auf den Namen schlussendlich wirklich gekommen sind. Das ist auch nicht so wichtig, schließlich soll sich jeder Besucher sein eigenes Bild machen und in die verwunschene Welt des Teufels eintauchen.

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